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Geschichte des Wingolfs |
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 Wartburgfest des Wingolfs 1926: Am Lutherdenkmal in Eisenach |
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In der Weimarer Republik (1919-1932)
war der Wingolf an fast 40 deutschen Hochschulen vertreten.
Zur strafferen Organisation der Philisterschaft wurde 1919 ein Generalsekretär bestellt,
der die Kontakte zwischen Aktiven und Philistern stärkte. 1922 wirkte der Wingolf bei dem Erlanger Verbände-
und Ehrenabkommen maßgeblich mit,
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nach dem die wingolfitische Ehrauffassung (Verzicht auf Duell und Mensur) allgemein
Anerkennung fand. Nach 1919 gewannen in den Wingolfsverbindungen das nationale und vaterländische Prinzip stark an Bedeutung.
1925 hatten zwei Drittel der 31 Wingolfsverbindungen den vaterländischen Gedanken satzungsmäßig verankert.
Auf dem Wartburgfest 1922 wurden zum ersten Mal Turn- und Sportwettkämpfe durchgeführt.
Die Aktiven sollten vier Wochenstunden turnen und schwimmen; ein Sportwart setzte vor Sportwettkämpfen das
Verbot von Nikotin und Alkohol durch. 1925 wurde im Wingolfsbund ein "Grenzlandamt" eingerichtet,
das den Gedanken an die im Versailler Vertrag verlorenen Gebiete lebendig halten sollte. Daneben gab es im Wingolf
politische Studienkränzchen und Arbeitsgemeinschaften, die sich mit sozialen Fragen beschäftigten.
1930 verbot der Wingolf auf seinen Veranstaltungen, besonders den Wartburgfesten, politische Abzeichen zu tragen.
1932 fand eine parteipolitisch beeinflusste Anti-Versailles Kundgebung an der Universität Frankfurt am Main statt.
Der Frankfurter Wingolf, der damals Vorort des Wingolfsbundes war, versuchte in Konventen seine Haltung festzulegen.
Man sprach sich gegen Materialismus und schrankenlosen Individualismus und Liberalismus aus, doch betonte man,
dass der Geist, der den Wingolf treibe, allein das "Di' Henos Panta" sei.
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